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/ Was darf's denn sein? / Kürbis-Chili

Kürbis-Chili

  • 45 Minuten
  • einfach
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Chili steht bei uns ganz oben auf der Genuss-Liste; ob sin oder con carne hängt ganz von der aktuellen „Futter-Philosophie“ ab. Zur Zeit hat keiner etwas gegen con carne einzuwenden, also gab es mal wieder ein Chili con carne, diesmal mit Kürbis, Paprika und Orange. Pimentón de la Vera, Cumin und Piment d’Espelette sorgen zusätzlich für einen würzig-fruchtigen Dreh, frische Chili bringen Feuer ins Spiel. Bei frischen Chilis sollte man beim 'Nachschärfen' immer etwas Geduld walten lassen, da Chilis ihre gesamte Power erst nach einer gewissen Garzeit entfalten. Wenn dann doch mal zu viel ‚Feuer‘ wütet, hilft es, wenn man etwas griechischen Joghurt griffbereit hat. Vom Schärfe-Grad unabhängig, besteht der ein oder andere bei uns auf eine „Käse-Beilage“, ob nun Parmesan oder Mozzarella ist dabei nicht entscheidend, Hauptsache: viel. Nach anfänglichem Entsetzen über solche Vorlieben meinerseits, gibt es zu jedem Chili je ein Schälchen Joghurt, Käse nach Vorrat und natürlich Koriander. So kann auch der tagesaktuelle Schärfegrad - den Vorlieben entsprechend - unproblematisch angepasst werden.

DAS BRAUCHT MAN (für 4-5 Personen):
800 gRinderhack, gern bio
2 Zwiebeln
3 cmIngwer, bio
1-2 Paprika, orange
1/2 Hokkaido-Kürbis
500 g (Abtropfgewicht)Kidneybohnen (Glas/Dose)
250 g (Abtropfgewicht)schwarze Bohnen (Glas/Dose)
200 gpassierte Tomaten
250 g (Abtropfgewicht)Cherrytomaten (Dose)
500 mlTomatensaft
1/2 Bio-Orange, Saft und Abrieb
200-250 mlGemüsebrühe, heiß
2 ELTomatenmark
2-3 kleine rote Chilischoten
1/2 BundKoriander
1-2 TLCumin, gemahlen
3-4 TLPimentón de la Vera
2-3 TLPiment d'Espelette
2-3 TLPaprika, edelsüß
1 ELBratöl
Salz
Pfeffer
Reissirup oder Zucker
griechischer Joghurt (10%) nach Belieben
Mozzarella oder Parmesan nach Belieben
SO WIRD'S GEMACHT:

Beide Bohnen-Sorten abgießen, abspülen und gut abtropfen lassen.

Zwiebeln und Ingwer schälen und fein würfeln. Chili in feine Ringe schneiden.

Paprika putzen und in Würfel schneiden. Kürbis waschen, entkernen, eine Hälfte in kleine Würfel schneiden, die andere Hälfte anderweitig verwenden.

Bratöl in einem großen Topf erhitzen und das Rinderhack krümelig anbraten. Mit Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette, Paprika edelsüß und Pimentón de la Vera kräftig würzen.

Ingwer, etwas Chili und Zwiebel zugeben und 5 Minuten mit braten. Dann Kürbis und Paprika zugeben, mit Cumin und Reissirup würzen und weitere 5 Minuten braten. Tomatenmark unterrühren und mit dem Tomatensaft ablöschen. Passierte Tomaten, Brühe und Cherrytomaten zugeben, kurz aufkochen lassen und auf mittlerer Hitze für 8 Minuten sanft köcheln lassen. Schärfegrad testen und ggfs. noch ‚erhöhen‘.

Bohnen, 1-2 EL Orangensaft, 1 TL Orangenabrieb zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Koriander waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen.

Das Chili noch einmal abschmecken. Koriander, Käse und Joghurt separat dazu reichen und genießen.

Gut zu wissen:

Piment d’Espelette hat ein zart-süßliches Aroma und ist leicht rauchig im Abgang; ergänzt sich also bestens mit dem Pimentón de la Vera.

GEHT AUCH MIT:

Piment d’Espelette ist relativ teuer und nicht überall sofort verfügbar. Pul Biber oder Chiliflocken können das besondere Aroma zwar nicht ersetzen, sind aber eine gute Alternative.

DAZU PASST:

Baguette o.ä. zum „stippen“. Dient übrigens auch zur Schärfe-Regulierung, falls man Joghurt & Co. mal nicht griffbereit hat.