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Risotto Primavera

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Primavera - dieses Risotto macht seinem Namen alle Ehre. Die Frühlingsgöttin Primavera, ist die Schutzpatronin der Natur. Ihr wurde schon mehrfach ein Denkmal gesetzt, z.B. mit einem Gemälde des Malers Botticelli oder auch als erstes Konzert in Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“. Da ich ein absoluter Frühlings-Fan bin, wollte ich Primavera auch gern ein Denkmal setzen. Da es ja Gemälde und Konzert-Zyklus nun schon gibt, habe ich mich deshalb für ein Risotto entschieden - quasi etwas Bleibendes für die kulinarische Erinnerung. Und womit wird man einer Frühlingsgöttin gerecht? Genau, mit königlichem Gemüse. Weißer und grüner Spargel thront auf bissfestem Carnaroli-Reis, zarte Erbsen, frische Zitrone und eine üppig bemessene Portion Parmesan machen dieses Genuss-Denkmal komplett. Ein zusätzlicher Klacks Butter macht das Risotto noch cremiger - nur so nebenbei bemerkt. Also, wenn ich Frühlingsgöttin wäre, würde ich mich bei so viel Ehrerbietung ordentlich gebauchpinselt fühlen und mir dieses frühlingshafte Risotto bei Vivaldis Primavera schmecken lassen, während ich aus dem Augenwinkel Botticellis Kunstwerk betrachte.

DAS BRAUCHT MAN (für 4 Personen):
375 gRisotto-Reis, z.B. Carnaroli
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
6 Stangengrüner Spargel
4-5 Stangenweißer Spargel
500 gErbsen in der Schote
125 mlWeißwein, trocken
1 lGemüsebrühe, heiß
3 ELOlivenöl, nativ
2 ELButter
70 gParmesan, frisch gerieben
1 Bio-Zitrone, Abrieb und Saft
2-3 Stängelglatte Petersilie
1 ELAhornsirup
Salz
Pfeffer
Eiswürfel für Eiswasser
SO WIRD'S GEMACHT:

Grünen Spargel waschen, das untere Drittel abschneiden und den Rest schräg in 2cm dicke Scheiben schneiden, den Spargelkopf ganz lassen.

Den weißen Spargel schälen, holzige Enden abschneiden, den Rest ebenfalls in 2cm dicke Scheiben schneiden, den Spargelkopf ganz lassen bzw. längs halbieren.

Die Erbsen aus den Schoten palen.

Nacheinander die Spargelköpfe für 2 Minuten und die Erbsen für 1 Minute in kochendem Salzwasser blanchieren, eiskalt abschrecken und abtropfen lassen.

Die Spargelscheiben in 1 EL Olivenöl für ca. 3-4 Minuten braten, mit Ahornsirup glasieren und die Pfanne von der Platte nehmen.

Zitrone abreiben und den Saft auspressen.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen.

2 EL Olivenöl in einem passenden Topf erhitzen, dann 1 EL Butter zugeben. Sobald die Butter zu schäumen beginnt, die Zwiebeln zugeben und unter Rühren ca. 5 Minuten farblos dünsten. Den Knoblauch nach ca. 3 Minuten zugeben. Dann den Reis dazugeben und etwa 2 Minuten rühren, bis er sich gut mit Fett und Zwiebeln vermischt hat.

Den Wein unter rühren angießen. Wenn der Wein fast vollständig aufgesogen ist, die erste Kelle heiße Brühe zufügen - der Reis sollte nur knapp bedeckt sein. Die Temperatur reduzieren und weiter rühren, damit der Reis nicht am Topfboden festklebt.

Immer, wenn der Reis die Flüssigkeit fast aufgesogen hat, die nächste Kelle zufügen, bis der Reis schließlich gar ist. Das Dauer so ca. 25 Minuten; der Reis sollte al dente sein.

Erst 1 EL Butter unterrühren, dann den vorbereiteten Spargel, Erbsen, Zitronenabrieb und -saft unterheben. Mit Salz, Pfeffer und Parmesan abschmecken, mit gehackter Petersilie bestreuen und genießen.

Gut zu wissen:

Als Zwischengang reicht die angegebene Menge für 6-8 Personen.

GEHT AUCH MIT:

Die frisch gepalten Erbsen können durch 200g TK-Erbsen ersetzt werden. Statt der Petersilie kann auch Rucola über das Risotto gegeben werden.

DAZU PASST:

Ein Glas „Koch“-Wein oder ein mit Zitrone und Minze „infused“ Water.